LDT-Prellballer bei der Deutschen Seniorenmeisterschaft der Männer mit der Mannschaft M30 in Sottrum 2024 dabei!

Text: Christian Wenzel und Stefan Göttel, Bilder: Markus Wende!

Die Deutschen Prellballmeisterschaften der Altersklassen 2024 fanden am 27. und 28. April im Wilhelm-Schröder-Sportzentrum in Sottrum bei Bremen statt. Ausrichter war der TV Sottrum. Insgesamt 36 Teams aus verschiedenen Altersklassen nahmen an diesem Turnier teil, um ihr Können unter Beweis zu stellen und den Titel des Deutschen Meisters  2024 zu erringen.
Eine qualitativ stark besetzte Altersklasse Männer 30 mit Berlin als amtierenden Deutschen Meister M30, Bremen-Ost als 5. der letztjährigen Bundesliga-Deutschen (M1) und Grohn / Huchenfeld als aktive Bundesliga Spieler (M1) erwartete uns. Unser Team, angeführt von Kapitän Torsten Heim (Toddy) in der Mitte, Stefan Göttel auf Linksaußen, Michael Besser (Muck) auf Rechtsaußen, Christian Wenzel am Schlag und Daniel Staudt als Ergänzungsspieler, hatte eine herausfordernde Saison hinter sich. Der etatmäßige  Rechtsaußen Mirko Sachenbacher zog sich am ersten Spieltag der Bundesliga einen Bandscheibenvorfall zu und fiel für das gesamte Jahr aus. Mitte der Saison konnte Muck als Ersatz gewonnen werden. Starke Leistungen in den Qualifikationen der OSL und Regionalmeisterschaften ließen trotzdem Hoffnungen auf eine erfolgreiche Deutsche Seniorenmeisterschaft aufkommen. Unterstützt wurde das Team von Betreuer Markus Wende und Mirko Sachenbacher, der es sich trotz Verletzung nicht nehmen ließ, mit nach Sottrum zu fahren.
Im ersten Spiel traf unser Team auf den Titelverteidiger aus Berlin, der sein erstes Spiel gegen den TV Grohn gewonnen hatte. Das Team war hoch hochmotiviert, gegen den letztjährigen Deutschen Meister anzutreten, dem wir damals nur in der Verlängerung des Finales unterlegen waren. In der ersten Halbzeit fand unser Team jedoch keinen Zugang zum Spiel und lag zeitweise mit sieben Bällen zurück. In der zweiten Halbzeit verbesserte sich das Spiel mit eigenem Ballbesitz, und wir kämpften uns wieder heran, konnten aber den Sieg von Berlin mit 35:31 nicht mehr verhindern. Es war ein durchwachsenes Spiel, in dem der LDT weder seine Trainingsform noch seine Turnierform finden konnte. 
Im nächsten Spiel gegen Bremen-Ost, welche letztes Jahr den 5. Platz in der Bundesliga belegte, gelang es uns durch eine starke Angriffsleistung, das Spiel bis zur Halbzeit ausgeglichen zu gestalten. In der zweiten Halbzeit konnte Bremen-Ost jedoch eine kleine Führung aufbauen. Auch Wechsel innerhalb der Mannschaft (Toddy/Stefan) brachten keine Verbesserung. Im letzten Versuch, mit Muck auf Linksaußen und Toddy auf Rechtsaußen das Spiel nochmals umzureißen, endete die Partie mit einer Niederlage von 39:35. 
Im dritten Spiel gegen den TV Huchenfeld mussten wir Punkte holen, um endlich in den Turnierflow zu finden. Obwohl wir auch hier lange Zeit ausgeglichen spielten, fehlte letztendlich die Durchsetzungskraft, und verloren mit 33:37. Trotz der guten Vorbereitung und den eigenen Ambitionen war dies ein denkbar schlechter Einstieg in ein solches Turnier.
Für das letzte Spiel gegen den TV Grohn wurde mit Daniel der Bundesliga-Schlagmann eingewechselt, und er bestand die Feuertaufe mit Bravour.
Platzierte, harte Schläge brachten die verdiente Führung von Anfang an und auch die Annahmeleistung war wesentlich ausgeglichener als in den ersten Spielen.
Mit dem Sieg von 33:29 Bällen erreichten wir den 4. Platz in der Vorrunde trotz insgesamt sehr durchwachsener Leistung.
Am finalen Sonntag mussten wir früh gegen den Drittplatzierten aus Bremen-Ost antreten und erneut gegen Grohn spielen, um uns für die Kreuzspiele zu qualifizieren.
Mit voller Motivation und Ambition versuchten wir, die harten Niederlagen vom Vortag wegzustecken und die Leistung vom Samstag umzudrehen.
Mit der gleichen Aufstellung (Daniel am Schlag) wie beim erfolgreichen Spiel gegen Grohn begannen wir das Spiel. Obwohl wir einen guten Start hatten und mit einem guten Offensivspiel immer wieder Punkte erzielten, fehlten die Annahmen, um uns abzusetzen. Daher blieb das Spiel bis zur Halbzeit ausgeglichen und wir lagen knapp mit einem Ball zurück (17:18).
In der zweiten Halbzeit wechselten wir erneut die Formationen in der Hoffnung, die Annahme stärken zu können. Der Spielverlauf änderte sich jedoch nicht. Eine unglückliche Schiedsrichterentscheidung kurz vor Schluss, aber vor allem zu viele eigene Fehler brachten uns in Rückstand, und trotz einer kämpferischen Leistung verloren wir mit 2 Bällen.
Das vermeintlich letzte Spiel gegen Grohn, welches ebenfalls gegen Bremen-Ost verloren hatte, war unsere letzte Chance im Turnier zu bleiben.
Obwohl wir uns besser ins Spiel einfinden konnten, war die eigene Fehlerquote wieder deutlich zu hoch, so dass auch dieses Spiel mit einer weiteren Niederlage von 31:33 endete.
Zusammengefasst waren es spannende Spiele, die allesamt knapp ausgingen, nur unglücklicherweise meist gegen unser Team.
Somit belegte der LDT den fünften Platz hinter Grohn (4.), während der Marienfelder TV erneut verdient den ersten Platz erreichte. Bremen-Ost wurde Zweiter, und Huchenfeld belegte den dritten Platz. 
Auch wenn der Erfolg im entscheidenden Moment bei der Deutschen Meisterschaft ausblieb, war es dennoch eine spielerisch starke Saison, welche u.a. aufgrund der Trainings-Unterstützung durch Spieler des TV Frisch-Auf Altenbochum ermöglicht wurde.
Wenn das Team die Trainingsleistung im Turnier abgerufen hätte … und unsere Spieler unverletzt geblieben wären … wer weiß, vielleicht klappt es nächstes Jahr mit dem Titel!  🏆💪

Hier ein paar Impressionen vom Event:

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